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Helmut Debus

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"Wi snackt, snackt un denkt, man wi lääwt dat nich.
Na´n Heben to, un dicke Steerns freeten.
´k heff´t satt to sien, oder dat nich to sien,
wieterseilen, wietersingen, un weeten -
Truur brennt dat Hart ut, un doch mööt wie läwen,
Schadden fällt deep in us rin.
Läwen is Fahren, n´Oogenblick, un to kort,
na´t Noordmeer to, den Anfang finnen."
 
Textauszug aus "Wie seilt mit de Morgenfloot" (1988 und 1999)
 
Biografie
 
 
Helmut Debus wurde am 3. Mai 1949 geboren, aufgewachsen ist er in Brake an der Unterweser - direkt hinter dem Deich. Zu Hause wurde vor allem hochdeutsch gesprochen, die niederdeutsche Sprache lernte er auf der Straße beim Spielen. Später machte er eine Lehre als Buchhändler. Es folgten verschiedene Tätigkeiten, unter anderem als Hafenarbeiter. Schließlich studierte er über den zweiten Bildungsweg.
 
Helmut Debus macht seit den 1960er Jahren Musik, zunächst als Schlagzeuger in der Beatband The Madmen. "Bei mir fing alles mit 15 Jahren an - musikalisch meine ich. [...] `The Madmen´ war die erste Beatband in Brake. Für unsere Eltern und all die Älteren ear die Musik, die wir da rausließen, völlig unverständlich. `Urwaldmusik`war noch einer der zahmsten Ausdrücke für die Musik, die endlich mal unsere Musik war. [...] Meine Schützenvereinstrommel bekam zu spüren, was ich an Wut in mir hatte über Familie, Kirche, Tradition und heimat. [...] Bei den `Madmen´gab´s eine Zeit, in der Platt für mich überhaupt kein Thema war, es war mir zu blöde. Plattdeutsch - das waren die ´Alten´, die Heimatvereine. Gerade davon wollte ich ja weg, raus aus der Enge. Erst als ich anfing, selber plattdeutsch zu singen, wurde mir klar, was ich da in mir hatte, eine wunderbar poetische, musikalische, zweite Sprache, die mehr mit mir zu tun hatte als die andere."
 
1976 erschien die erste Langspielplatte. Seitdem sind 16 weitere Alben und eine DVD mit plattdeutschen Liedern erschienen. Die Texte entstanden in der Anfangszeit in Zusammenarbeit mit dem Dichter Oswald Andrae. Tourneen führten Helmut Debus durch Deutschland (einschl. der damaligen DDR), Dänemark, die Niederlande, England und Österreich. Dennoch ist Helmut fast nur unter plattdeutsch Sprechenden und in der Liedermacherszene bekannt, obwohl er zu den besten Liedermachern im deutschsprachigen Raum zählt. Er wurde 1989 mit dem Bad-Bevensen-Preis, 1990 mit dem Niedersächsischen Künstlerstipendium, 1999 mit dem Niederdeutschen Literaturpreis der Stadt Kappeln und 2004 mit dem Kulturpreis der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet. Helmut Debus ist mit Liedermachern aus anderen Ländern (v.a. England, Irland, Schottland) befreundet. Allan Taylor spielt auch auf einigen der CDs als zweiter Gitarrist mit.
 
Helmut Debus lebt heute mit seiner Frau wieder in Brake. Er hat zwei Söhne, Jonni und Jakob.
 
Videodatei "Wi seilt mit de Morgenfloot" (1988/CD Vullmaand & Morgenfloot 1999)
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