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Helmut Debus

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Helmut Debus schreibt seit mehr als 30 Jahren plattdeutsche Lieder und Texte. Für ihn ist die Niederdeutsche Sprache seine Universalsprache - er ist der plattdeutsche Songpoet.
Kritiker loben Helmut Debus als den herausragenden plattdeutschen Liedpoeten, von vielen wird er  für einen Künstler von internationalem Format gehalten, für einen der  bedeutendsten  "Singer/Songwriter" der Gegenwart. Für seine künstlerische Arbeit erhielt Helmut Debus verschiedene Auszeichnungen, zuletzt 2004 den Kulturpreis der Oldenburgischen Landschaft.
 
Der Künstler ist einer von den Sängern, die mit der Gitarre alles sagen können, die das Stumme zur Sprache bringen können, klug und romantisch, ohne den Schutz der Ironie. Seine Lieder machen unser Herz weicher und unsere Seele größer. Seine Sprache, Musik und Lieder sind für die, die Besinnung suchen und Sinn, die Liebhaber leiser Stetigkeit.
Sowohl die früheren - spürbar in ihnen das Engagement für eine lebenswerte Welt - als auch seine aktuellen Werke nehmen den Hörer mit einer beispiellosen Bildhaftigkeit der Sprache, einer radikalen Einfachheit in der Musik, mit einer stillen Kraft, anrührend, sinnlich oder melancholisch zart, gefangen. Wir hören seine Stimme, seine Musik, und es berührt - mindestens - eine Saite in uns allen.
In seinen Konzerten schafft Helmut Debus eine Atmosphäre von Intensität, Wärme, Substanz und Ernsthaftigkeit. Es sind Lebensfeiern, hinter denen aber immer auch das Wissen um Scheitern und Vergänglichkeit steht. Helmut Debus singt Lieder vom großen Glück in Moll, von dem Glück der Hoffnung auf Glück.
 

 
 
 
Audiodatei "´n Leopard in mien hart" (CD "Steern un Stroom" 2005)
 
 
Videodatei "Allns för Di" (1988/CD "Vullmaand & Morgenfloot" 1999/"Sacht bi Nacht" 2009)
 
 
 
 
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"Ich habe die Definition des Schönen gefunden,
meinen Schönheitsbegriff.
Etwas zugleich voller Trauer und voll verhaltener Glut,
etwas schwebend Ungenaues,
das der Vermutung Spielraum läßt".
 
Charles Baudelaire, aus seinen Tagebüchern
 
 
 
 
 
"Bin wie angekettet an diesen ´Stroom´"
Interview von Natascha Manski mit Helmut Debus (Fotolesebuch BRAKEUNTERWESERMARSCH, Verlag KUNSTSCHULE IM PACKHAUS)
 
Was ist für Sie Heimat ?
Meine Heimat ist die Musik, mein Zuhause die Sprache. Ich habe die Sprache viele  Jahre weggeschoben, bis ich entdeckte, was ich für einen Schatz in mir trug. Heute würde ich sagen, dass meine rechte Hand das Deutsche ist und die linke das Plattdeutsche, etwas näher beim Herzen - die Sprache, in der ich mich zu Hause fühle.
Ihre Arbeit ist ganz eng verbunden mit der Wesermarsch .....
Ja, ich wurde hier geboren und habe das Gefühl, ich bin hier wie angekettet - vor allem - an diesen "Stroom", die Weser. Der hat mich schon immer angezogen. Meine Mutter hat mir neulich erzählt, dass ich bereits als Kind stundenlang an der Weser gesessen, aufs Wasser geguckt und einfach gedrömelt habe - die Faszination war offenbar immer da.
Was macht diese Region aus, was inspiriert Sie hier ?
Vieles. Hier kann man zurückgezogen leben und ist gleichzeitig in der Welt: Ich habe mir früher schon gerne die Heimathäfen der vorbeiziehenden Schiffe angesehen, als junger Mensch hat mich natürlich auch das Fernweh gepackt. Mittlerweile bin ich viel herumgekommen und immer wieder zurückgekehrt. Das hat natürlich auch mit meinem kleinen Haus an der Weser zu tun: Ich ertappe mich oft dabei, dass ich im Wohnzimmer sitze, einfach aufs Wasser schaue und schweige. Wir haben hier ein ganz spezielles Licht, das Wasser ist immer anders. Dieses Gefühl möchte ich unter anderem in meinen Songs einfangen. Außerdem bin ich glücklich, wenn ich hier über den Deich gehe und mit einigen Leuten noch Plattdeutsch reden kann.
Warum schreiben Sie ihre Stücke in Plattddeutsch ?
Das Deutsche ist für meine Art des Ausdruckfindens zu verbraucht. Es beinhaltet zu viele Klischees, die den großen Themen - die Liebe und der Tod zum Beispiel - nicht gerecht werden. Über die Liebe ist ja eigentlich schon alles geschrieben, gesagt und gesungen worden. Ich versuche, neue Nuancen hineinzubringen.
Wo enstehen die schönsten Songs - mit Blick auf die Weser ?
Nein, das ist ganz unterschiedlich. Häufig auch unterwegs, in Hotels zum Beispiel. Das gehört auch zu meinem Leben dazu: Ich mag mein Haus in der ruhigen Lage am Fluss, brauche aber auch Eindrücke, Turbulenzen und Reisen. Aber diese Gegend bringt mich immer wieder zurück zu mir selbst. Ich liebe den Wind, das Wasser, die Schiffe, das Dröge dieser Region. Die Menschen hier, die nicht posieren, sondern erobert werden wollen. Ich liebe dieses Land, platt und weit, das einfach da liegt und wartet, ein wenig abseits der Zeit.
 
 
 
 
Audiodatei "Achtern Hammelwarder Diek" (CD "Afsiet vun Tiet" 1994)
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